Back To Travel: Geschäftsreisen während und nach COVID-19

17. November 2021 - Neue Norm ISO 31030:2021 - Leitfaden für das Management von Reiserisiken veröffentlicht!


Der Leitfaden zur ISO-Norm 31030:2021 ist da und auf der Website der International Organization for Standardization verfügbar: ISO 31030:2021 Travel Risk Management - Guidance for Organizations!

 

Das Dokument gilt für alle Arten von Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe oder Branche. Unternehmen erhalten darin Informationen zum Umgang mit den Risiken, die sich für Unternehmen und ihre Mitarbeiter aus der Durchführung von Reisen ergeben.

 

In einer Zeit, in der Unternehmen über die Rückkehr zum Reisen nachdenken und darüber, wie sie dies unter den komplexen Bedingungen der COVID-19-Pandemie sicher tun können, bietet diese neue ISO-Norm wichtige Anleitungen zum Schutz der Mitarbeiter. 

 

Der Leitfaden bietet einen strukturierten Ansatz für die Entwicklung, Umsetzung, Bewertung und Überprüfung von:

  • Richtlinien
  • Programmentwicklung
  • Identifizierung von Bedrohungen und Gefahren
  • Chancen und Stärken
  • Risikobewertung sowie
  • Präventions- und Minderungsstrategien.

 

Schulungen der International SOS Foundation: Aufbau eines Reiserisikomanagement-Programs für die COVID-19-Welt 

Auf der Grundlage der neuen ISO-Norm 31030:2021 - Travel risk management - Guidance for organizations startet die International SOS Stiftung ihren fünften Schulungskurs mit dem Titel "Building a Travel Risk Management Programme Fit for the COVID-19 World". 

Dieser zweitägige virtuelle Kurs wurde entwickelt, um Personen, die für das Management von Reiserisiken in ihrer Organisation verantwortlich sind, die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um ihr Programm für das Management von Reiserisiken (TRM) so zu verbessern, dass es die Norm ISO 31030:2021 erfüllt.

Durch die Teilnahme an diesem Kurs erhalten die Teilnehmer die notwendigen praktischen Werkzeuge, um:

 

  • die ISO 31030:2021 und ihre Vorteile für das Reiserisikomanagement einer Organisation zu verstehen
  • sich mit den durch die Pandemie bedingten Risiken auseinanderzusetzen, um einen proaktiven Ansatz zur Risikominderung zu entwickeln 
    die Rolle und die unterstützenden Vorteile der Integration von Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien beim Umgang mit Reiserisiken zu erklären 
  • die Kernkompetenzen eines robusten Programms für das Management von Reiserisiken unter Berücksichtigung des einzigartigen Risikoprofils der Organisation zu verstehen
  • die notwendigen Schritte zu identifizieren, um die Kernelemente der ISO 31030:2021 in bestehende Reiserisikomanagement-Richtlinien zu integrieren 
  • die Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, die sich auf Ihre Mitarbeiter auswirken, zu identifizieren und zu priorisieren und einen Aktionsplan zu erstellen, um sicherzustellen, dass diese Risiken in den Reiserisikomanagementplan aufgenommen werden

 

Pilotkurs und Web-Meeting-Aufzeichnung

In unserem Pilotkurs am 24. und 25. November vermitteln Dr. Stefan Eßer, Xavier Carn und Mike Causey den Teilnehmern die Kompetenzen, die sie benötigen, um ihr Travel Risk Management (TRM)-Programm so zu erweitern, dass es die ISO 31030:2021 berücksichtigt. Anhand von Fallstudien, Übungen und Simulationen werden die Teilnehmer des Kurses in die Lage versetzt, ihr Reiserisikomanagement zu leiten, die Rollen und Verantwortlichkeiten eines effektiven Programms zu definieren und zu verstehen, wie man dessen Erfolg überwacht. Sichern Sie sich noch heute einen Platz im neuesten Schulungskurs der International SOS Foundation.

 

Jetzt anmelden für die Schulung


Am 26. Oktober fand zudem das Web-Meeting von International SOS mit TRAXO "Are you ready for ISO 31030 - What you need to know about the new travel risk management global standard" statt. In dem Web-Meeting haben die Experten einen strukturierten Ansatz für die Entwicklung und Umsetzung der neuen ISO 31030-Richtlinien und -Programme für das Management von Reiserisiken erläutert. Sehen Sie sich jetzt die Aufzeichnung des Web-Meetings an.

 

Aufzeichnung Web-Meeting herunterladen

 

  

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6. Mai 2021 - AOKpass zum sicheren Nachweis von COVID-19-Test- und Impfergebnissen genießt wachsende internationale Anerkennung


ICC AOKpass, die mobile App für den sicheren Nachweis von COVID-19-Test- und Impfergebnissen, hat seit ihrem Jungferneinsatz im Dezember 2020 eine große Zahl an Flughäfen, Behörden und Fluggesellschaften von ihrer Sicherheit, Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit überzeugt. An der Einführung der App waren bereits 13 Länder beteiligt, die App wurde in mehr als 500 Flügen eingesetzt. Eine Anwendung auf dem Smartphone wie ICC AOKpass, einfach bedienbar und mit weltweit auslesbaren Informationen zum Impfstatus und COVID-19-Test einer Person versehen, wird aller Voraussicht nach in Zukunft als valider Gesundheitsnachweis bei Reisen fungieren.

Zu den konkreten Projekten gehören die folgenden:

  • Partnerschaft SITA Airport IT und International SOS: Reisende von Hongkong nach Singapur werden in Kürze von der sicheren digitalen Verifizierung des COVID-19-Status profitieren. Mit dem Fokus auf große internationale Flughäfen haben AOKpass und der Technologieanbieter für die Luftverkehrsbranche, SITA, bereits bei Pilotprojekten für Flüge von und zu den Flughäfen in San Francisco (SFO), Los Angeles (LAX) und Paris (CDG) zusammengearbeitet. Durch die Integration von AOKpass kann SITA eine datenschutzfreundliche Verifizierungsfunktion für Gesundheitspässe in ihre IT-Systeme und Produkte einbetten. Diese Art der Integration ermöglicht eine nahtlose End-to-End-Erfahrung über die gesamte Reise des Reisenden - von der Buchung, dem Check-in, dem Boarding, dem Passieren von sicheren Kontrollpunkten und anderen notwendigen Touchpoints.
  • Alitalia/Aeroporti di Roma: Flüge nach New York. Mit der Fluggesellschaft und dem Flughafenbetreiber läuft seit Anfang Januar 2021 ein Pilotprojekt, um die Ergebnisse der Covid-19-Antigen-Schnelltests, die am Flughafen ermittelt werden, über ICC AOKpass zu digitalisieren. Sie können beim Boarding für Alitalia-Flüge Richtung New York vorgelegt werden.
  • Etihad Airways/Paris Charles de Gaulle: Flüge nach Abu Dhabi. Gemeinsam mit der Fluggesellschaft betreibt MedAire, ein Unternehmen von International SOS, ein Pilotprojekt, um den COVID-19-Test vor dem Abflug mit ICC AOKpass zu digitalisieren. Nach dem Erfolg eines ersten Pilotprojekts für Etihad, das im September 2020 als Weltneuheit in der Flugreisebranche gestartet wurde, wird die Nutzung des ICC AOKpass nun Etihad-Passagieren angeboten, die von Paris Charles de Gaulle nach Abu Dhabi fliegen.
  • Air France/Groupe ADP (Aéroports de Paris): Flüge nach San Francisco und Los Angeles: Ebenfalls im März und April 2021 hat Air France ein vierwöchiges Testprogramm absolviert für Hin- und Rückflüge zwischen Paris-Charles de Gaulle auf der einen, San Francisco International Airport und Los Angeles World Airports auf der anderen Seite. Kunden, die auf diesen Flügen reisen, konnten den ICC AOKpass kostenlos testen und bekamen bei der Ankunft in Paris vorrangigen Zugang zum Boarding und zur Passkontrolle.
  • Air France/Paris Charles de Gaulle: Flüge nach Guadeloupe und Martinique. Die französische Fluggesellschaft hat ein Testprogramm für den ICC AOKpass aufgelegt. Die vierwöchige Testphase im März und April 2021 auf allen Air-France-Flügen von Paris-Charles de Gaulle nach Pointe-à-Pitre (Guadeloupe) und Fort-de-France (Martinique) lief auf freiwilliger Basis, um den Betrieb der App unter realen Bedingungen zu testen und Einschätzungen der Testkunden zu erhalten.

 

Eine Frau checkt mit Ihrem Smartphone am Flughafen ein und nutzt dabei die AOKpass App als Impfnachweis.


  • Corsair: Flüge in französische Überseegebiete. Mitte März 2021 hat die französische Fluggesellschaft Corsair den ICC AOKpass in den Testbetrieb genommen für Flüge von Paris nach Pointe-à-Pitre (Guadeloupe), Fort-de-France (Martinique), La Réunion Island und Mayotte. An den dortigen Flughäfen ist die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests erforderlich, der beim Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf.
  • Air Caraïbes, French Bee/Paris Orly: Flüge in die französischen Überseegebiete: Die beiden zur Groupe Dubreuil gehörenden Airlines haben im Anfang März 2021 den Pilotbetrieb für Flüge vom Pariser Flughafen Orly in die Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Guyana, La Réunion und Tahiti aufgenommen. An den dortigen Flughäfen ist die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests erforderlich, der beim Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf.
  • Energy Drilling Management/Songkhla Port Authority: Reisen zwischen Singapur und einem Hafen in Thailand. Das singapurische Unternehmen Energy Drilling Management nutzte den ICC AOKpass im Juli 2020 im Pilotbetrieb für eine zehnköpfige Besatzung, die im Auftrag von PTT Exploration and Production an Bord eines Bohrinselschiffs reist. Alle zehn Mitarbeiter wurden mit einem PCR-Tupfertest gescreent, die Ergebnisse von einem Arzt verifiziert und im jeweiligen individuellen ICC AOKpass gespeichert sowie vor Beginn der Reise an den Kunden in Thailand gesendet. Auch die Songkhla Port Authority als Hafenbehörde war involviert.
  • Girona: Zugang zu Veranstaltungen. Die spanische Stadt Girona hat von Ende Februar bis Ende März 2021 den ICC AOKpass im Pilotbetrieb „Opening Girona“ dafür genutzt, um den Zugang zu Ausstellungen, Geschäfts-Events, Restaurants und Fußballspielen für Getestete zu regeln.

Weitere Informationen zum AOKpass finden Sie hier.