International SOS Stiftung

20. Oktober 2021 - Aktualisierter Leitfaden "COVID-19 - Was hat sich im Rahmen der Fürsorgepflicht geändert?" - mit KPMG Law und der Universität Düsseldorf

 

Erstmalig zum Impfbeginn durch die Betriebsärzte in Deutschland hatten wir im Juni 2021 den Leitfaden "COVID-19 - Was hast sich im Rahmen der Fürsorgepflicht geändert?" veröffentlicht. Im Leitfaden geht es darum, wie sich die Fürsorgepflichten von Arbeitgebern unter Pandemiebedingungen gestalten, insbesondere auch für Dienstreisen und Entsendungen. Über das Thema Impfungen hinaus beschäftigt sich der Leitfaden ausführlich und rechtlich fundiert auch mit Fragen der Testpflicht, des Homeoffice, der Entgeltfortzahlung, der Entschädigung bei Quarantäne, der Zulässigkeit von Dienstreisen in Risikogebiete, der Fürsorgepflichten bei längeren Auslandseinsätzen sowie mit weiteren wichtigen arbeitsrechtlichen Aspekten der Pandemie.

 

Da die Entwicklungen rund um Corona und den damit verbunden Vorgaben für die Betriebe sehr dynamisch sind, haben wir uns entschlossen, diese Arbeitshilfe gemeinsam mit den Autoren von KPMG Law und der Universität Düsseldorf zu aktualisieren. So können Sie für Ihren Betrieb auch weiterhin die richtigen Entscheidungen treffen.

 

Im Leitfaden wurden insbesondere die folgenden Inhalte aktualisiert: 

  • SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung: Die Corona-Arbeitsschutzverordnung enthält z.B. neu die Verpflichtung der Arbeitgeber, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.
  • Neue Entschädigungsregelung bei Quarantäne: Die meisten Nicht-Geimpften sollen bei einer angeordneten Corona-Quarantäne ab spätestens 1. November 2021 keine Entschädigung mehr erhalten. Das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen.
  • Nicht in der EU zugelassene Impfstoffe: Wie geht man mit Mitarbeitern um, die im Ausland mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen geimpft wurden? Dazu sagt die STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung vom 17. September 2021 u.a., dass „Personen, die im Ausland bereits mit nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen geimpft wurden ... eine erneute Impfserie benötigen, um in der EU den Status als Geimpfte zu erlangen."
  • Impfpflicht im Ausland: Arbeitgeber in Deutschland haben nur in Ausnahmefällen das Recht, von ihren Mitarbeitern im Inland eine Impfung zu fordern. Für Einsätze im Ausland dagegen kann durchaus eine Impfpflicht bestehen. Immer mehr Länder führen Impfpflichten für Erwachsene ein (siehe z.B. Tadschikistan, Turkmenistan) bzw. gestatten es Unternehmen, Mitarbeitern eine Impfpflicht vorzuschreiben (z.B. USA). Wie wirkt sich das auf z. B. auf Dienstreisende aus Deutschland aus?

Die Einzelheiten zu den genannten Punkten erfahren Sie im Leitfaden. Den Leitfaden können Sie über das Formular rechts auf der Webseite kostenlos herunterladen.

 

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

13. August 2021 - VIRTUELLE DUTY OF CARE KONFERENZ VOM 21.-22. September

 

Trends und herausforderungen beim Thema Fürsorgepflicht SEIT COVID-19 / Best Practices


Verpassen Sie nicht den "Duty of Care Summit 2021" der International SOS Stiftung vom 21.-22. September 2021. Die virtuelle Konferenz versammelt globale Führungskräfte und wichtige Entscheidungsträger, die für den Schutz der Gesundheit, der Sicherheit und des Wohlbefindens ihrer Mitarbeiter verantwortlich sind. Auf der Veranstaltung werden zum einen Trends und Herausforderungen beim Thema Fürsorgepflicht diskutiert und zum anderen Best Practices ausgetauscht.

Aufgrund der drastischen Veränderungen und herausfordernden Umstände, die COVID-19 für Unternehmen weltweit mit sich gebracht hat, fokussiert das diesjährige Veranstaltungsthema das Thema Resilienz: "Empowering the Future of Workforce Resilience: Redefining Duty of Care in a COVID-19 World" 


Weitere Informationen zu den Referenten, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter folgenden Link:
Duty of Care Summit
  

 

Konferenz gilt als CPD Weiterbildungsmaßnahme
Die Konferenz ist als CPD Weiterbildungsmaßnahme akkreditiert, d. h. die Teilnehmer können die Stunden auf ihre berufliche Entwicklung anrechnen lassen.


Verleihung der Duty of Care Awards
Auf der Veranstaltung werden auch die Duty of Care Awards verliehen. 
In diesem Jahr stehen drei neue Kategorien zur Verfügung: außergewöhnliche Maßnahmen als Antwort auf COVID-19, Programme zur Förderung von Inklusion und Vielfalt sowie Einzelpersonen, die einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Belegschaft vor COVID-19 geleistet haben. Die Auszeichnungen würdigen Engagement und Innovation zum Schutz der Gesundheit, der Sicherheit und des Wohlbefindens der weltweiten Belegschaft.

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


 

LAST CALL Duty of Care Awards - jetzt noch schnell bis zum 30. April anmelden!

 

NEUDEFINITION DER FÜRSORGEPFLICHT WÄHREND COVID-19

Das letzte Jahr war sehr herausfordernd - Resilienz, Innovation und Kreativität waren stark gefragt. Belohnen Sie sich jetzt für Ihre harte Arbeit und bewerben Sie sich für die 2021 Duty of Care Awards! Bis zum 30. April 2021 können Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen ihre Bewerbung noch einreichen. In diesem Jahr stehen drei neue Kategorien zur Verfügung: außergewöhnliche Maßnahmen als Antwort auf COVID-19, Programme zur Förderung von Inklusion und Vielfalt sowie Einzelpersonen, die einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Belegschaft vor COVID-19 geleistet haben. Die Bewerbung um die Duty of Care Awards steht Teilnehmern aller Branchen weltweit offen. Die Auszeichnungen würdigen Engagement und Innovation zum Schutz der Gesundheit, der Sicherheit und des Wohlbefindens der weltweiten Belegschaft. 

Neue Kategorien 

  • COVID-19 Agility & Response: Außergewöhnliche Maßnahmen zum Schutz von Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter als Reaktion auf COVID-19.
  • COVID-19 Ambassador: Auszeichnung für Einzelpersonen, die einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Belegschaft vor COVID-19 geleistet haben.
  • Inclusion & Diversity: Effektive Programme, um Inklusion, Vielfalt und Chancengleichheit am Arbeitsplatz zu fördern.

Ein Banner weist auf die Veranstaltung Duty of Care Awards hin.


Weitere Kategorien

  • Communications: Effektive Kommunikationskampagnen, die zur Minderung von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für die globale Belegschaft beitragen.
  • Innovation: Neue Herangehensweisen, um Risiken zu identifizieren, ihnen zu begegnen und sie zu mitigieren, speziell durch den Einsatz neuer Technologien.
  • Remote Resilience: Auszeichnung für Organisationen, die die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter in abgelegenen oder extremen Umgebungen schützen.
  • Sustainability: Die Kategorie würdigt Fürsorgepflicht und Risikomanagement im Rahmen der Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeitsprogramme von Unternehmen.

 

Wer kann teilnehmen: 

Die Auszeichnungen würdigen Unternehmen und Institutionen in allen Branchen weltweit sowie Einzelpersonen aus den Bereichen Sicherheit, Risk Management, Gesundheit, Versicherung, operative Umsetzung/ Projektmanagement, Arbeitssicherheit und Personal.
 
Welche Kosten fallen an?
Für die Teilnahme an den Duty of Care Awards fallen keine Kosten an. Die Bewerbung für mehrere Kategorien ist möglich.

Teilnahmeschluss
30. April 2021

Die Gewinner werden im Rahmen des virtuellen Events vom 21.-22. September 2021 bekannt gegeben.